Abends

31.7.2018

Wir sind heute Dienstag

weiter in den Norden gefahren nachdem Afra, unsere nette Campingnachbarin doch für heute keine Zeit hatte, Porträt zu sitzen, obwohl sie es sehr gerne getan hätte. Ihr Schwager und ihre Schwägerin hatten andere Pläne mit ihr.

Sind wir im Süden von UK noch von den Schlaglöchern im Tempo eingebremst worden, tanzt Big Fredi je weiter wir in den Norden kommen, schon geschickt um sie herum.

Heute in Leek wollten wir einen Geschäftsfreund von Lisbeths ehemaliger Firma überraschen mit einem Kurzbesuch. Phil weilt aber gerade in Mallorca auf seinem Segelboot, so weit ich Karen verstanden habe.

Der Naturpark von Peak Distrikt legt direkt vor den Toren von Leek, wo sich die Firma CMS befindet. Nach einigen Kilometern bergauf, ohne Möglichkeit stehen bleiben zu können, haben wir ein lauschiges Platzerl an einem See gefunden, umgeben von hügeliger Heidelandschaft.

Der Weg ist das Ziel

31.7.2018

Mehr als 3 Wochen in Big Fredi verbracht

und es scheint, als ob wir schon immer so gelebt hätten.  Die Toilette und die Dusche machen das Leben sehr komfortabel und lassen keinen Stress aufkommen. Wir haben die wenige Technik gut im Griff, das Leben reduziert sich auf die wesentlichen Dinge:

  • Was ist zu tun?
  • Wie können wir Face-Europe weiter vermitteln?
  • Wo fahren wir hin?
  • Was müssen wir einkaufen?
  • Gibt es genügend Strom an Bord?
  • Haben wir Internet?

Gestern wurden wir aus dem Nichts heraus von unseren Campingnachbarn als Wilfried und Lisbeth angesprochen und hoch gelobt für das, was wir hier tun. Wilfried hat den Film zum Hochladen auf YouTube fertig aber er sollte noch komprimiert werden. Dazu hätte er gerne ein Programm aus dem Internet heruntergeladen. Vodaphone möchte unsere Kontonummer haben, damit festgestellt werden kann, ob er über 18 Jahre alt ist und das tun darf. Rules and regulations everywhere. Ich habe als Erwachsener die Simkarte in einem Vodaphone Geschäft gekauft, muss sie aber trotzdem freischalten, um sie zu verwenden. Um das zu tun, möchten sie bei Vodaphone die Kontonummer haben. Als ob das ein Hindernis für Kinder wäre,  an eine Kontonummer heran zu kommen.

Datenschutz auf der einen Seite, Grenzen, Regeln und Einschränkungen auf der anderen Seite.

Es scheint, dass Engländer übertrieben Angst hätten, etwas falsch zu machen. Schwimmen in Teichen, Flüssen und Seen zum Beispiel wird als derart gefährlich eingestuft, dass es einfach verboten wird. Der Besitzer von Gewässern wird gewarnt, dass er für Unfälle haftbar gemacht werden kann. Es gibt einen Verein zur Wiedereinführung des „Wild Schwimmens“, ein völlig aus der Mode gekommenes Freizeitvergnügen.

Dafür ist das UK ein sicheres Land. Die Zivilgesellschaft schaut penibel darauf, dass alle Rules and Regulations eingehalten werden. Da wagen es die Erwachsenen noch, Jugendliche auf Verbote hinzuweisen und zurechtzuweisen. Nicht dass die Jugendlichen anders als bei uns wären und sich immer daran halten. Dazu sind sie ja da, um gegen Regeln zu protestieren. Nur so kann Entwicklung stattfinden.

Unsere letzten Tage waren ohne Pannen, aber auch nicht sehr erwähnenswert.

Als Lynn, die Besitzerin des Campingplatzes, uns bat, den Platz in Bill Fen Marina zu verlassen, haben wir unser „Zelt“ vor Big Fredi abgebaut, das heißt die wunderbare Markise eingezogen, Tische und Sesseln eingepackt und alles wieder für die Weiterfahrt rüttelfest verstaut. Das haben wir noch vor dem großen Regen gut geschafft. Weit wollten wir ohnehin nicht kommen. Vollbeladene mit Strom und Wasser konnten wir uns zum weiteren Filmschneiden hinter Tesco   circa 1 km entfernt verstecken und 2 Tage und 2 Nächte dort ohne weitere Kosten verbringen. Wo sonst LKW Fahrer in ihren großen Trucks  ihre Ruhe- oder Schlafstunden verbringen, haben wir uns sicher gefühlt. Und einkaufen war so nahe wie bei bei uns daheim zum Dorfgschäft.

Jetzt sind wir wieder auf einem Campingplatz gelandet und das hat folgenden Grund:

Wir brauchen sehr viel Stromfür das Schneiden von Filmen. Wir suchen noch immer eine Solaranlage für Big Fredi. Wenn jemand eine Idee hat, wie wir zu einer kommen können, bitte um Mitteilung. Bis jetzt haben wir nur Anlagen im Internet gefunden, aber wir haben ja keine Adresse, wo die Teile hingeschickt werden könnten.

Da wir wirklich unabhängig von teuren Campingplätzen werden wollen, brauchen wir ca. 400 Wp auf Big Fredis Dach. Wir haben in UK bis jetzt auch noch keine Stellplätze wie z.B. in Deutschland gefunden, die mittels Münzeinwurf Strom abgeben.

Außerdem war gestern Großwaschtag.

Daher sind wir auf „Fields End Water Camp“ (www.fieldsendwater.co.uk), einem Eldorado für Sportfischer. Sehr gepflegte Anlage, wie immer freundliche Menschen inmitten schöner Natur mit 2 Fischteichen.

Fische in englischen Seen müssen nicht um ihr Leben fürchten. Sie werden nach dem Fang in den Teich zurück gegeben. Dafür gibt es eigene Haken, die angeblich für die Fische schonend sind.

Verschiedene Länder – verschiedene Sitten.

Eine Paradies auf Erden?

Sonntag, 22. Juli 2018

Leises Rascheln der Blätter

und die verschiedenen Rufe der Vögel sind das einzige vernehmbare Geräusch.

Seit gestern früh stehen wir nun allein auf dem schattigen Platz für Wohnmobile der „Bill Fen Marina“ knapp außerhalb von Ramsey.

Aus einem 7 ha großen Kartoffelacker haben die Besitzer John und Lynn im Jahr 1991 begonnen einen Durchstich vom Kanal zu graben und einen Hafen für Hausboote anzulegen. Ein kleiner Damm trennt unseren Stellplatz von den Hausbooten, auf denen einige Menschen permanent wohnen.

Eine paradiesische Landschaft, nach und nach bepflanzt, ein Wäldchen, eine Brücke, Wiesen und Wanderwege. Alles sieht so aus, als ob es immer schon hier gewesen wäre. Ein typischer englischer Garten, der sich prächtig entwickelt. Hier fügen sich gepflegte Teile harmonisch in Wildbereiche ein.

„Manchmal,“ erzählt uns Lynn „bringen Gäste ihre eigenen Bäumchen mit, pflanzen sie hier und freuen sich jedes Mal, wenn sie wiederkommen, als ob es ihre Kinder wären.“

Es ist ein fruchtbarer Moorboden, vorbereitet von den Kartoffeln und liebevoll gepflegt und erweitert von den Besitzern.

Unaufdringlich fahren die Besitzer mit ihren Golfcarts mehrmals am Tag durch das Gelände, um nach dem Rechten zu sehen.

Als wir gestern hier ankamen, machten wir rasch Bekanntschaft mit Chris und Tony, einem entzückenden Paar, das seit 10 Jahren teilweise auf dem Hausboot lebt und vor 2 Jahren ihr Haus verkauft hat um auf ihrem – besser gesagt – ihren beiden Hausbooten zu leben. Es kommt sie billiger als ein Haus instand zu halten.

Chris  nützt eines der beiden Boote als Rückzugs- und Arbeitsboot. Sie fertigt wunderbare „Needlefelt“ Kunstwerke, die sie in der Vorweihnachtszeit über Internet verkauft.

Chris und Tony sind ein wahrlich liebes Paar, das uns gleich herzlich empfangen hat.

Chris wird unser erstes Gesicht im Projekt „Face Europe“ sein.

Wir freuen uns riesig darauf.

 

Donnerstag, 26. Juli 2018

Gestern war es dann endlich so weit: Chris nahm gerne Platz und erzählte aus ihrem Leben während Wilfried an ihrem Porträt arbeitete.

Mark und Lesley, die in der Zwischenzeit Nachbarn auf dem Campingplatz wurden, waren höchst interessiert und Mark – selbst Maler – sehr lernbegierig und voll der Bewunderung.

Es ist hier der heißeste Sommer seit den 60iger Jahren. Bis Mittag ist es meist noch erträglich. Die Nachmittage sind nur im Schatten auszuhalten.

Kleine, mit freiem Auge kaum sichtbare „Thunderflies“, botanisch „Thrips“ genannt sind lästige Begleiter der englischen Sommerhitze. Sie sind zwar keine Gefahr für die Gesundheit, krabbeln aber überall auf nackter Haut und kitzeln entsetzlich. Es sind so viele, dass es gar keinen Sinn hat, sich ihrer zu entledigen. Sie sind auch mit Vorliebe in den Haaren und machen einem das Leben schwer.

Pannen, Baustellen, der Pfund rollt…..

Montag, 16. Juli 2018
Beginnt mit einem schönen Spaziergang im Park

und endet kurz vor dem Tagesziel bei der Ivecowerkstatt. Die Straßen in Belgien waren ja schon holprig und voller unvorhergesehener Schlaglöcher, aber englische Autobahnen toppen es noch. Dann bei einer Autobahnbaustelle plötzlich ein Krach und ein Gestank nach verbranntem Gummi. Rasch zur Raststelle noch gefahren und dann beginnt das lange Warten. ÖAMTC versprach sofort zu helfen und in 45 Minuten hätte die AA Pannenhilfe da sein sollen. Allerdings behaupteten sie, sie hätten uns nicht gefunden.

Endlich um 19:45 der ersehnte Pannenfahrer,


der sich auch gleich unter das Auto legt und den abgesackten Motor mittels 2 weiterer Männer (Wilfried und einem freundlichen Iren) und einem Stück Holz wieder an den richtigen Platz bringt.
Der Reparaturversuch langt für die Fahrt zu IVECO.

Die Nacht verbringen wir neben dem Tor der Werkstatt und werden freundlich bedient. Vier Bolzen, die den Motor befestigen, sind abgerissen und es werden in einer 6 stündigen Arbeitszeit neue Bolzen montiert.


Nach Ende der Reparatur stellt sich heraus, dass auch die Lichtmaschine kaputt ist.
Noch eine Nacht vor den Toren von IVECO und hoffentlich sind morgen die technischen Probleme gelöst.

Mittwoch 18. Juli 2018
Da tut sich am Nachmittag aber bereits die nächste Baustelle vor uns auf: der Laptop ist endgültig hinüber. Es ist ein Gerät, bei dem seit Jahren bekannt ist, dass ein Systemfehler die Grafikkarte beschädigt.
Während wir auf die Lichtmaschine und deren Einbau warten, erfahren wir
von unserem Techniker, dass es ein gutes Geschäft für Second Hand Geräte gibt.

Donnerstag, 19. Juli 2018
In guter Hoffnung verlassen wir das Gelände, müssen aber leider nach den ersten Metern feststellen, dass Big Fredi überhaupt nicht spurt (ein Luftschlauch wurde beim Zusammenbau vergessen) und der rechte Außenspiegel kaputt ist. Also Reparatur die dritte, wieder einige Stunden Verzögerung. Der Spiegel wurde zur Weiterfahrt provisorisch repariert, allerdings kann man ihn jetzt nicht mehr einklappen. Ein neuer Spiegel wird erst in 3 Tagen geliefert. Bis dahin wollen wir uns dem Laptopkauf widmen und weiter nach Huntingdon fahren, wo wir einen Stellplatz für die Nacht in unserem schlauen Buch gefunden haben. Leider ist der Stellplatz bereits geschlossen. Es ist auch gar nicht ersichtlich, ob er tagsüber offen war. Es handelt sich dabei um einen Wohnmobilwiederverkäufer, der angeblich auch Stellplätze für die Nacht vermietet.

Nachdem auch neben dem Gelände niemand auffindbar war, stellen wir uns gegenüber von ein paar Häusern, die offenbar noch im Bau sind und hoffen, dass uns die Baumaschinen nicht in der Früh den Schlaf rauben oder uns gar vertreiben. Auf der anderen Seite befindet sich ein kleiner Bach. Nur wenige Autos sind unterwegs, außer ein paar Hunden und den andauernd gurrenden Tauben ist nichts zu vernehmen.

Überfahrt auf die „Insel“

Sonntag, 15. Juli 2018
Endlich erreichen wir nach langem Suchen die Fähre von Dünkirchen nach Dover.


Für 155€ sind wir dabei. Langes Einladen der Fähre von 1 Stunde, dann 2 Stunden Überfahrt, währenddessen die Fußball WM ihrem Höhepunkt entgegensteuert.


Dann sind wir gleich einmal gefordert: Linksverkehr, keine Peilung wo wir hinwollen. Dann nach dem ersten möglichen Stopp einen Gratisparkplatz ins Navi eingegeben. Da das Navi den schnellsten Weg nimmt landen wir in der Churchstreet, einer steil nach oben führenden Einbahn, die neben Fredi nur mehr Zentimeter zu den Autos freilassen. Am oberen Ende der Straße sollten wir nach rechts abbiegen, was nach allen Regeln der Mathematik schier unmöglich war. Die Anrainerin empfahl uns den Weg nach links zu nehmen, was ihr Mann auch gleich hilfreich unterstützte während Lisbeth Fredi von der Seite Halt gab, damit er nicht in die Mauer zu schwingen begann.
Vorerst Erleichterung, aber dann war wieder Ende der Strecke. Alles zugeparkt. Müssen wir hier übernachten – warten bis die Autos Montag früh verschwinden? Nein, ein Autofahrer erklärt sich bereit, wegzufahren und bleibt dabei auch sehr höflich.
Wir beschließen aus dem Navi das „schnellste Route“ zu entfernen.
Unser Ziel Kearnsey Abbey, Russell Gardens kann ohne weiteren Nervenkitzel erreicht werden.


Ein wunderbarer englischer Garten und eine angenehme Nacht entschädigen uns für die ersten mühsamen und aufregenden Meilen auf englischen Straßen.
Überall nur freundliche und zuvorkommende Menschen.

Die letzten Tage auf dem Festland

Donnerstag, 12.7.2018
Firma Berger hat einige Kleinigkeiter, die wir auch gleich am Parkplatz vor dem Geschäft noch reparieren. Nach dem Einbau der Gasflasche und einem Kleinzeuggehänge in der Tür ist es schon fast Mittag. Bis zum Mittagessen fahren wir durch ziemlich öde Landschaft, der kroatische Gastwirt hellt unsere Laune bei Cevapcici und Chickennuggets ein wenig auf. Wilfried fischt auf dem Parkplatz die Leiter aus dem Auto um die Rückfahrkamera zu reparieren.
Während Lisbeth im „Wohnzimmer“ schläft, ändert sich plötzlich die Landschaft kurz vor Kaiserslautern zu einem schönen Waldgebiet mit Seenlandschaft.
In Landstuhl genießen wir vorerst den Gratisstrom von den Vorgängern und relaxen ausgiebig. Die Toilettenentsorgung und Wasserauffüllung sind ebenfalls gratis.
Wilfried macht Schablonen für die weitere Fredibeschriftung.
Anruf von Lisbeths Schwester und Mutter.

Freitag, der 13. Juli 2018
Kein wahrer Glückstag. Eine Stunde vor dem Ende des Betriebssystemuploads bricht die Internetverbindung ab und es geht am MacBook gar nichts mehr. Also Reparaturstore in der nächsten Stadt für nächsten Tag anpeilen.
Weiterfahrt bis Sankt Ingbert, um am nächsten Tag bis Saarbrücken zu Appleshop weiter zu gelangen.

Samstag, 14. Juli 2018
Ein Glückstag. In einigen Metern Entfernung vom Store einen Parkplatz ergattert. Markt in unmittelbarer Nähe lädt zum Einkaufen ein.
Ab Mittag geht die Fahrt weiter durch Frankreich und Belgien. An einem ruhigen Fluss stören wir nur einen Angler beim Fischen.

Die Reise beginnt

Sonntag, 8. Juli 2018
Die Reise beginnt am Sonntag, den 8. Juli 2018 um 9:32. Abfahrt bei km 235.635. Eine kurze Pause bei Paul und Christl in Amstetten, wo auch Frank, den wir schon in Spanien kennen und schätzen gelernt haben gerade zu Besuch ist. Die beiden Männer planen eine gemeinsame Motorradreise.

Frisch betankt geht es weiter nach Innerschwand am Mondsee. Doris, Eva und Hermann sind die letzten Gäste des Sommerfestes. Es ist sehr entspannt und gemütlich. Big Fredi wird von allen bewundert. Wir dürfen bis Dienstag früh bleiben. Mit vielen essbaren Geschenken ziehen wir endgültig richtig los in das wahre Abenteuer.
Noch in Österreich kaufen wir eine Fotokamera nach Wilfrieds Vorstellungen so wie einen Router für unterwegs.
Am Dienstag kommen wir bis Neustadt an der Donau. Übernachtung auf einem Fußballstadion Parkplatz. Wilfried leidet unter der Lautstärke der pöbelnden Jugendlichen.
Die Simkarte mit Datenvolumen für 1 Woche um 10€ stellt sich im Nachhinein als Fehlkauf heraus, die Karte muss mit 2 Nähnadeln und viel Geschick aus dem Router wieder heraus gefischt werden. Also müssen wir weiterhin mit unserem Handyvolumen oder WLAN arbeiten, bis das Problem gelöst wird.
Mittwoch Stuttgart Waiblingen, wo unser Vorhaben, eine Fotovoltaikanlage für Fredi zu kaufen durch die fehlende Lagerhaltung zunichte gemacht wird.

Abfahrt

Wann?

Jetzt ist es fix. Am Samstag, den 7. 7. 2018 starten wir ins Ungewisse. Big Fredi ist (fast) fertig. Er sieht umwerfend aus. Wenn man nicht wüsste, dass der Kerl schon fast 20 Jahre alt ist, könnte man glauben, er ist neu. So toll sieht er aus, dass Wilfried und Lisbeth ganz verliebt sind.

Schaut ihn euch an. Ist er nicht ein Wahnsinn? 

Der Laptop wurde über „Willhaben“ erstanden, die Fotokamera wird unterwegs gekauft, ebenso die Fotovoltaikanlage. 

Little Fredi ist schon sehr nervös. Er kann es gar nicht erwarten, bis es endlich los geht.

Noch viel zu tun

Wann kann es endlich losgehen? 

Noch viele Dinge zu erledigen. Aber auch schon total viel fertig gebracht:

Big Fredi innen verbessert: die Wände – die noch im Urzustand waren abgeschliffen und ausgemalt, den Kasten für Gewand und Geschirr unterteilt, die Armaturen erneuert, beide Wohnraumbatterien getauscht, nachdem Big Fredi beinahe abgebrannt wäre durch die defekte Batterie.

Einen neuen Spiegelkasten montiert, Regale angeschraubt, und und und…

Außen ist jetzt schon gelb lackiert, blau fehlt noch.

Die Werbematerialien kommen am Montag. T-Shirts sind bei Roswitha, unserer lieben Nachbarin bestellt.

Was fehlt noch?

Bei der Mauer auf der Rückseite unseres Ateliers in Nußdorf ist noch die Isolation anzubringen und die Künette zuzuschottern.  Der Gemüsegarten muss abgeräumt werden, das heißt, die Paletten und der Wasserbehälter gehören nach Hause gebracht. Dafür hat uns Martin Unterstützung zugesagt.

Morgen kommen unsere Freunde aus Kärnten, die für die ersten 2 Monate unserer Abwesenheit unser Haus und Hof hüten werden. Thomas, auch Künstler, stellt 2 Monate im Stift Dürnstein aus:

https://www.girbl.com/ausstellungen/stift-dürnstein/

Diese Ausstellung solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Was wir noch brauchen:

Eine Fotokamera, ein Apple MacBook Pro, eine Solaranlage. Uff.