Zurück in Peak District

16. August 2018

In der Nähe des Mam Peak

finden wir einen Stellplatz für die Nacht und erklimmen einzeln – einer bleibt immer im Auto – die Aussichtsstelle am Mam Peak. 

Rauf zum Gipfel des Mam Peak
Rauf zum Gipfel des Mam Peak

Wir müssen wieder die Lebensmittelvorräte aufstocken und suchen auch einen Campingplatz. 

Zu Mittag erreichen wir New Mills Camping,
wo wir zwar keinen Platz, dafür aber Strom für 2 Stunden um satte 5 £ bekommen.
Damit sind unsere Batterien wieder voll und wir können wieder ein paar Tage frei stehen. 

Zuerst steuern wir auf den altbekannten, aber für Lisbeth stinklangweiligen Platz in Goyt Valley zu. Nachdem Lisbeth ihr Unlustgefühl diesbezüglich kundgegeben hat, entscheiden wir uns für einen anderen Parkplatz, der zwar 1£ in der Nacht kostet, aber einen Ausflug am nächsten Tag verspricht. Die Tagesgebühren betrügen noch einmal 5£, am Abend haben wir den Parkometer schon einmal mit 2,20 £ gefüttert, die ich mir, um Wechselgeld zu bekommen mit 2 Stück Torte erkaufen „musste“. 

Wir verlieren rasch das Interesse an einem noch so schönen Ausflug und machen uns mit Big Fredi wieder auf die Suche um ein Nachtplatzerl. Eigentlich muss es für den fetten Big Fredi schon ein richtiger Platz sein. So stattlich wie er ist, braucht er immer wieder ordentlich viel  Platz. 

17. August 2018

Die Blue John Cavern bietet Gratis Parkplätze an

Eine Führung durch die weltberühmte, weil einzigartige Grotte scheitert an den hohen Eintrittsgebühren. Ein kleiner Spaziergang in der Nähe der Grotte über den Hügel, vorbei an blökenden Schafen lässt uns durch das plötzliche warme Wetter rasch ermüden und die 3 stündige Wanderung über die Hügelkette bleibt nur in der Phantasie einladend. 

Um 16:30 schließen sowohl die Höhle als auch das Café nebenan und mit einem Mal ist alles still um uns. Nur die Schafe trauen sich wieder auf die Straße, wo das Gras scheinbar besser schmeckt und keine Wanderer ihre Wege kreuzen. Sie erzählen laut blökend einander, was sie untertags so alles miterlebt haben. 

Wir bleiben gleich am Parkplatz stehen und gehen am nächsten Morgen,

18. August 2018

den 3 stündigen Gipfelweg an.

Die Wolken haben mittlerweile wieder die Oberhand gewonnen, einige davon können sich ihrer Schwere nicht mehr erwehren und lassen ihren feuchten Nebel schwadenweise auf uns herab. Dazu bläst es uns auch noch beinahe vom Berg. Teilweise ist der Sturm so böig, dass wir uns fast nur auf allen Vieren vorwärts bewegen können. Aber irgendwie macht es auch ungeheuer Spaß, sich den Naturgewalten auszusetzen und wir kommen tief befriedigt und gesund wieder vom Berg. 

7 Antworten auf „Zurück in Peak District“

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