Deutschland erreicht

Blogeintrag 1. April 2020

Heute waren wir schon zeitig munter und reisebereit. 

Die Fahrt bei blauem Himmel und auf wenig frequentierten Straßen verlief reibungslos.

Ein amerikanischer Schulbus, der offenbar zum Restaurant umgebaut werden soll, erregte unsere Neugierde. Die Arbeiten sind derzeit – so wie alle Aktivitäten in Tourismusbetrieben – eingestellt. Das Fotografieren ist allerdings nicht verboten und so hielten wir Big Fredi an, um uns ein Bild von dem großen Straßenkreuzer zu machen. Sieht schon lässig aus, so ein Bus.

Rechtzeitig zur Stoßzeit erreichten wir schließlich die deutsche Grenze. 

Der letzte Kilometer zog sich im Schritttempo dahin. Der Polizist kontrollierte unsere Pässe und wollte das Ziel unserer Reise wissen. Dann waren wir schon wieder fertig mit der Kontrolle. 

Da wir jetzt ganz legal mit unserem registrierten 5 Tonner unterwegs sind, erlauben wir es uns jetzt auch auf der Autobahn zu fahren. Es ist unvergleichlich mehr auf Deutschlands Straßen los als in allen anderen Ländern, durch die wir bisher gefahren sind. Man merkt eigentlich nicht viel Unterschied zu normalem Verkehr.

Auch auf den Gehsteigen, auf Spazierwegen und in den Parks gehen die Leute rudelweise spazieren und man wundert sich über die vielen Großfamilien. 

Gut, dass wir uns in Big Fredi sicher verschanzen können. Bei einem kurzen Spaziergang um den kleinen Stadtrainsee in Waldkirch zog ich mein Halstuch über Mund und Nase. Alle Menschen, denen wir begegneten, waren ohne Mundschutz unterwegs.

Eine Wasserschildkröte sonnte sich gerade regungslos an den herrlichen Sonnenstrahlen. 

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Elsaß wir kommen!

Blogeintrag 24.9.2019

Nach 2 weiteren Etappen durch das hügelige Weinland westlich des Schwarzwaldes sind wir nun gestern in Saint Louis angekommen

Sophie, die uns schon vor einigen Wochen in den Elsaß einlud, hat mit der Kulturabteilung vereinbart, dass wir vor dem Rathaus mit Face Europe stehen dürfen. 

Das hat dann auch gleich sehr unkompliziert funktioniert. 

erste Übernachten von FACE EUROPE in Frankreich – Am Rhein in Saint Louis

Letzte Nacht teilten wir uns den Stellplatz am Rhein in Village-Neuf mit ein paar Romas. Sie verhielten sich aber still. Ohne musikalische Beilagen. 

Grillten in Ruhe und hinterließen ihren Mist gesammelt. 

Gleich in den Morgenstunden vor dem Rathaus am ersten Tag machten wir Bekanntschaft mit dem Schweizer Redakteur der Elsass-Gazette.

Face Europe in front of the City Hall from Saint Louis

Er versprach seinen Kollegen zu informieren, der Redakteur der hiesischen elsässischen Zeitung L‘Alsace ist. Eine Stunde später waren beide wieder hier und Jean-Christophe machte sich mit uns gleich für Donnerstag einen Termin für eine Face Europe Sitzung aus. Er wird uns dabei interviewen und den Artikel während des Interviews in seinen Computer tippen. Besser geht es gar nicht!

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Viele Besuche, ein neues Familienmitglied und historische Sprungschanze im Sommer

Blogeintrag 19.9.2019

Seit Falkenberg waren wir noch bei 2 weiteren Familien zu Besuch

In Berlin waren wir bei Sabina und Simon und ihren 2 eigenen und einem geborgten Hund. Es war sehr lustig und kurzweilig. Außerdem konnten wir 4 weitere Porträts sammeln.

Face Europe no 80 Simon
Face Europe no 80 Simon-after 80 min
Face Europe no. 81-Sabina-after 100 min
Face Europe no. 82-Mareike-after 35 min
Face Europe no. 82-Mareike-after 100 min
Face Europe no 83-Renate-after 100 min

Simons Porträt vorne auf Big Fredi wurde von allen Nachbarn gleich erkannt und rief Erstaunen hervor: was hat Simon mit Kunst zu tun? Und „Wat is mit de Bären?“

Simons portrait on big Fredi

Leider muss Sabina noch 3 Jahre als Lehrerin dienen, bevor die beiden mit ihrem schnittigem Wohnmobil wieder auf Reisen gehen können. Wir wünschen ihr lauter liebe Schüler und wenig Ärger mit den Autoritären und unnötigen Neuerungen und dass die beiden gesund bleiben und sie mit ihren Hunden wieder reisen können. Vorerst sind einmal Herbstferien angesagt. 

Weiter in den Westen ging es dann zu Petra und Dieter in Mesum. Wir lernten sie letztes Jahr schon in Besalú kennen und wir trafen sie noch einige Male in Spanien und Portugal. Jetzt waren wir 3 Tage bei ihnen und genossen ebenso ihre Gastfreundschaft. 

Sportliche Herausforderungen wie Radfahren und Walken wurden mit dem Finden von wunderbaren Parasolpilzen belohnt. Wir verkochten sie gemeinsam in der Outdoorküche und genossen das gemeinschaftliche Essen.

Seit Berlin war für Face Europe dann auch Pause bis jetzt. 

Allerdings bekam unsere Bärenfamilie wieder Zuwachs: es ist ein Mädchen: Gisela heißt sie und sie ist ein Geschenk von Petra. Sie ist ursüß, unsere Kleine. Ein echtes Bärenmädchen. Die Familie hat sie auch gleich wieder herzlich aufgenommen. Besonders Burli kümmert sich fürsorglichst um seine neue Schwester.

Die Neue – Gisela

Die beiden hecken schon gemeinsam Streiche aus. 

Am Montag verließen wir Mesum und sind nun auf dem Weg nach Vieux-Ferrette im Elsaß. Langsam gondelten wir südwärts durch schöne Landschaften mit durchaus brauchbaren Stellplätzen für die Nacht. 

Ein Stadtplatz in Büren, ein Platz am Fluss Lahn, ein Platz etwas außerhalb von Ludwigshafen direkt am See. Alle Plätze super ruhig und angenehm. 

Heute haben wir einen Abstecher in den Schwarzwald gemacht. Jetzt stehen wir am Fuße der Sprungschanze aus dem vorigen Jahrhundert. Gebaut wurde die Schanze im Jahr 1908.

Big Fredi vor der Schanze

Eine Frau, die hierhergekommen war erzählte uns, dass ihr Vater im Jahr 1920 einen Schisprungwettbewerb mit der sagenhaften Weite von 25 Metern gewonnen hatte. Es gibt davon ein altes Foto, auf dem der Sprung aufgenommen wurde. Ob die Arme dabei vor oder hinter dem Körper gestreckt wurden, war unklar geblieben. Die beiden werden das Foto nun noch einmal genauer betrachten. Die Frau war extra hierher gekommen, um ihrem Partner diese Schanze in Natura zu zeigen.

Abends gesellte sich auch noch ein Wohnmobil mit 2 deutschen Männern zu uns: Vater und Sohn: Alex und Sebastian. Wir lernten uns bei einem Gläschen Wein ein wenig kennen. Sehr nette und interessante Reisende. 

Die Nacht verspricht ruhig aber kalt zu werden. Wir sind ja schließlich heute auch auf fast 1000 m hochgekrabbelt.

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