Wir wollen nicht, aber wir müssen heim

Blogeintrag 23. April 2022

Am 12. April haben wir die Brauerei Kykao verlassen.

Spätestens am 1. Mai wollen wir über die Grenze nach Österreich kommen. Die ersten Tage der Reise zog es uns in Griechenland noch ein mal ans Meer. 

Ein kurzer Halt bei Zalongo neben der Surferin war gut für eine Nacht.

In Ammoudia zogen wir die salzige Luft noch einmal so richtig ein und blieben gleich 2 Nächte. Das erste Mal in diesem Jahr steckte ich die Füße ins Wasser.

In Griechenland war es Palmsonntag als wir weiter zogen. 

Wir nahmen den kleinen Grenzübergang nach Albanien, der gar nicht weit weg vom Meer lag. An der Straße dorthin gabelten wir Tomas aus der Ostslowakei auf, der mit seinem tonnenschweren Rucksack an der Straße stand und nach Albanien trampte. Als Deutschslowake konnten wir uns perfekt mit ihm deutsch unterhalten. 

Leider mussten wir uns bald nach der Grenze wieder verabschieden, da er nach Ksamil ans Meer wollte und wir über Girokaster nach Norden wollten. Die Fahrt parallel zur griechisch-albanischen Grenze war sehr malerisch. Die unzähligen Kurven meisterten Wilfried und Big Fredi hervorragend. Am „Blue Eye“ und an  Girokaster fuhren wir nur vorbei. 

In Girokaster bei der Tankstelle wurden wir betrogen, als Wilfried mit der Karte zahlte. Der Tankwart ließ Wilfried ein zweites Mal bezahlen, er gab vor, das erste Mal hätte nicht funktioniert. Na ja, was soll’s. Deppensteuer bezahlt. Da geizen wir beim Tanken und schauen, dass wir günstig tanken und dann setzen wir gleich 100€ in den Sand. Gauner gibts halt überall. Er wird’s halt brauchen. 

Bei dem Lebensstandard in Albanien wundert man sich ohnehin, wie die Menschen hier überleben. Der Diesel kostet fast 2€ und die Preise für Lebensmittel sind im Supermarkt relativ hoch. Nur bei den Preisen im Restaurant haben wir wieder gestaunt. 

Durch Albanien wollten wir diesmal den steilen Llogarapass vermeiden und nahmen die Straße durch das Landesinnere. Mit wunderschöner Berglandschaft entlang des Drinos und Vjosë Flusses gelangten wir zum Schlafen an den Klosterparkplatz der griechisch orthodoxen Kirche in Këlcyrës.

Bei Nieselregen mussten wir die Klosteranlage wieder verlassen. Einheimische holten Trinkwasser an dem sehr sauberen Zufluß zum Wasserfall. Die junge Frau meinte, es wäre möglich eine Führung durch das Kloster zu machen, nur am Sonntag ist das nicht möglich. Auch am Montag früh war allerdings kein Lebenszeichen im Kloster zu bemerken, auch wenn alles sehr bewohnt aussah. 

Die Straße von Girokaster bis zurück ans Meer im Norden führte uns durch Ebenen und fruchtbares Ackerland. Überall praller Frühling. Erdbeeren aus den Glashäusern am Straßenrand waren einfach zu einladend, sodass ich mir eine kleine Menge erstand. 

Eine Bucht vor Marios Stellplatz wollte ich dann Fisch essen gehen. Ein ganz besonderes Restaurant in der Lagune Patokut mit seinen Stelzenhäuschen wurde uns von Petra empfohlen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Für 17 € gab es für Wilfried einen gegrillten Fisch, für mich Squid, dazu einen Salat und Pomme Fritt und eine Flasche Wasser. 

Am Dienstag, den 19. April konnten wir dann endlich Mario wieder begrüßen. Er freute sich echt uns wieder zu sehen. Viel Arbeit an seiner Bar war in der Zwischenzeit geschehen. Neue Beschattung, viel Ausbesserungsarbeiten an den  Außenanlagen, mehr Sitzplätze. Mario hat immer so tolle Ideen und setzt alles hervorragend um.

Vielleicht können wir ihm ein wenig helfen. Wenn nur das Wetter nicht so unbeständig wäre. Teils stürmt es, dann regnet es wieder. Das richtig gute Wetter kommt erst, wenn wir schon wieder weiter fahren müssen. 

Der TÜV Termin kommt wirklich zum schlechtesten Zeitpunkt. Vielleicht können wir ihn offiziell verschieben. 

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