Kein Scherz – wir sind in Spanien

Blogeintrag 1. April 2019

Bis Sonntag Mittag hat unser Widerstand noch gedauert, bis wir endlich Philipp „Lebewohl“ gewunschen haben, alles rütteltest verpackt hatten und loszogen.

Dennoch kamen wir am Abend noch in Spanien, genauer gesagt in Badajoz an. Es ist dies eine kleine mittelalterliche Stadt, die ich alleine noch spät am Abend erkundete. Da wir nach der Zeitumstellung auf Sommerzeit und der Zeitumstellung auf mitteleuropäische Zeit gleich 2 Stunden die Uhren vorgestellt hatten, war meine innere Uhr um 21:30 Uhr noch auf 19:30 getunt und ich voller Tatendrang. Deshalb machte ich mich allein zu Fuß auf den Weg in die Altstadt. Von unserem Stellplatz aus war nur ein kurzer Weg zur Fußgängerbrücke in die Stadt Badajoz. Hell beleuchtet und von vielen Spaziergängern und Lokalbesuchern bevölkert ließ ich mich bergauf in den Trubel leiten. Beim bergab Gehen schlug ich die falsche Richtung ein und landete ein gutes Stück weiter weg von der Brücke als ich gedacht hatte. So wurde es bereits 23:30 als ich bei Big Fredi wieder ankam. Meine App zeigte mir, dass ich 6 km marschiert war.

Heute morgen schliefen wir daher auch gut und fest bis 9 Uhr und waren dann nach gemütlichem Frühstück auch erst wieder um 12 Uhr „On the Road“!

Über Caceres, oder vielmehr daran vorbei ging es auf direktem Weg nach Salamanca.

Wir erreichten nach zwischenzeitlich ein paar Regenschauern die Stadt Salamanca um ca. 16:30 bei Sonnenschein und ergatterten noch einen Stellplatz neben der Brücke in die Altstadt. Nachdem uns Uschi so vorgeschwärmt hatte und uns die Geodaten gab, sind wir nun mitten in der Stadt und wollen eigentlich das Auto nicht unbeaufsichtigt lassen. Ich spazierte wieder alleine los und erkundete die Umgebung und holte noch ein paar Vorräte bei Mercadonna für die Heimreise.

Bei Kaffee-Eis und Waffeln, die wir noch immer von Valencia hatten schlemmten wir Kalorien.

Morgen geht die Reise weiter Richtung Frankreich. Ob wir schon morgen oder erst am Mittwoch französischen Boden betreten werden, wird sich erst herausstellen. Jedenfalls sind es 540 km, die zu bewältigen sind.

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