[:de]So schnell kommen wir von hier nicht weg[:en]We’re not getting out of here that fast.[:]

[:de]Blogeintrag 7.3.2020

Heute ist schon Samstag, der 7. März und wir sind noch immer am Strand von Bordeira. 

Loes, die auch ihre Wartezeit auf den Saisonjob im Restaurant Cato verbringt, hat Face Europe am Montag die Ehre gegeben.

Face Europe nr. 120-work in progress-Loes-nach 20 min
Face Europe nr. 120-work in progress-Loes-nach 50 min
Face Europe nr. 120-work in progress-Loes-nach 90 min

Für Holland ist uns schon ein Platz bei ihrer Mutter in Aussicht gestellt worden. Sicher auch spannend, denn ihre Mutter ist Puppenspielerin. 

Face Europe nr. 120-work in progress-Loes-nach 120 min

Otto und Eva aus der Steiermark verirrten sich auch auf „unseren“ Strand und begleiteten uns zur dieswöchigen Pizzaparty.
Ja, es ist schon Tradition, ein mal in der Woche zu Gianluca und Emanuela zu spazieren und so viel wie möglich weitere Gäste zu animieren zur köstlichen Pizza mit zu kommen. 

Diesmal waren wir zu zehnt, die wir die 1,5 km marschierten. 2 weitere Paare waren nämlich schnell überredet, mitzukommen. Sie waren allesamt begeistert von der köstlichen Pizza und dem gemütlichen Ambiente. 

Am Mittwoch war die Stimmung im Big Fredi bei uns beiden einmal ein wenig durchhängend und keiner hatte Lust zu arbeiten. Lieber hätten wir uns ausgeruht und vielleicht sogar ein kleines Schläfchen gemacht. Dorothé, die Partnerin von Jaap, war auch vom Ergebnis vorerst nicht ganz überzeugt und rief: “das bin ich?“

Face Europe nr. 121-work in progress-Dorothe-nach 40 min
Face Europe nr. 121-work in progress-Dorothe-nach 70 min
Face Europe nr. 121-work in progress-Dorothe-nach 120 min

Bei richtigem Abstand erkannte sie sich dann aber doch und auch das Interview war sehr ehrlich und herzlich mit ihr. 

Beim Unterschreiben am Auto haben wir festgestellt, wir hätten Holland eher weiter oben am Auto anbringen sollen, denn alle Holländer bis jetzt waren ausgesprochen groß gewachsen.

Loes signiert an Big Fredi
Dorothé

Am Donnerstag war ein ruhiger Tag. 

Am Freitag waren wir bei Gianluca und Emanuela zu „Panela“ eingeladen: ein sizilianisches Nationalgericht aus Kichererbsenmehlpolenta hergestellt.

Treffen bei Gianluca und Emanuela

Es war ganz köstlich. Hergestellt wird es aus Kichererbsenmehl, Wasser, Pfeffer und Salz, das wie eine Polenta 30 Minuten gekocht und fest gerührt wird. Danach muss es in einer Form abkühlen und wird danach in dünne Streifen von ca. 3 mm geschnitten und schwimmend im Öl herausgebacken. Man glaubt gar nicht wie etwas so

Gianluca macht köstliche Panela

Einfaches so köstlich schmecken kann. Natürlich bewahrheitet sich wieder: je billiger und einfacher das Essen ist, desto aufwendiger ist auch die Herstellung. Es gab auch noch Salat und Advocadoaufstrich dazu und gefüllte Eier. Gerne wollen wir die beiden lieben Freunde demnächst auf ein österreichisches Essen einladen. 

Der Samstag stand dann ganz im Zuge der Ver- und Entsorgung: Abwasserentsorgung, Auftanken für Fredi und ganz viel einkaufen für uns. Unsere Vorräte waren schon komplett zur Neige gegangen und Lidl musste aufgesucht werden. Schade, dass ich noch immer nicht den Wochenmarkt in Aljezur besuchen konnte. 

Morgen ist unser 15. Portugiese an der Reihe: Diogo, der Chef des Cato Restaurants. Nachdem wir schon so viel gehört haben, wird es spannend aus erster Hand aus seinem Leben zu hören. [:en]Blog entry 7.3.2020

Today is already Saturday, March 7th and we are still on the beach of Bordeira. 

Loes, who spends her waiting time for her seasonal job at the restaurant Cato, gave Face Europe the honour on Monday.

Face Europe No. 120-work in progress-Loes-after 20 min
Face Europe No. 120-work in progress-Loes-after 50 min
Face Europe No. 120-work in progress-Loes-after 90 min
Face Europe No. 120-work in progress-Loes-after 120 min


For Holland we have already been promised a place at her mother‘s house. Certainly also exciting, because her mother is a puppeteer. 

Otto and Eva from Styria also got lost on „our“ beach and accompanied us to this week’s pizza party.
Yes, it is already a tradition to walk to Gianluca and Emanuela once a week and to encourage as many other guests as possible to come along for a delicious pizza. 

This time there were ten of us who walked the 1.5 km. 

2 other couples were quickly persuaded to come along. They were all enthusiastic about the delicious pizza and the cosy ambience. 

On Wednesday the atmosphere at Big Fredi was a little bit sagging and nobody wanted to work. We would have rather rested and maybe even taken a little nap. Dorothé, Jaap’s partner, was also not quite convinced of the result for the time being and shouted: „that’s me?“

Face Europe No. 121-work in progress-Dorothe-after 40 min
Face Europe No. 121-work in progress-Dorothe-after 70 min
Face Europe No. 121-work in progress-Dorothe-after 120 min

But with the right distance she recognized herself and the interview was also very honest and cordial with her. 

When signing at the car, we realized that we should have put Holland further up the car, because all the Dutchmen so far are grown very tall.

Loes signed on Big Fredi
Dorothé

Thursday was a quiet day. 

On Friday we were invited to „Panela“ at Gianluca and Emanuela’s house: a Sicilian national dish made from chickpea flour polenta. It was absolutely delicious. It is made of chickpea flour, water, pepper and salt, which is boiled for 30 minutes like a polenta and stirred firmly. It must then cool in a mould and is then cut into thin strips of about 3 mm and baked floating in the oil. You would not believe how something so simple can taste so delicious.

Meeting at Gianluca and Emanuela

Of course it is proven again: the cheaper and simpler the food is, the more complex is the production. There was also salad and advocado spread in addition to stuffed eggs.

Gianluca makes panela

We would like to invite the two dear friends to an Austrian dinner soon. 

Saturday was all about supply and disposal: Sewage disposal, refueling for Fredi and a lot of shopping for us. Our supplies had already run out completely and Lidl had to be visited. It is a pity that I still could not visit the weekly market in Aljezur. 

Tomorrow it’s our 15th Portuguese: Diogo, the boss of the Cato Restaurant. After we have already heard so much[:]

1 thought on “[:de]So schnell kommen wir von hier nicht weg[:en]We’re not getting out of here that fast.[:]

  1. Manfred Pfeffer says:

    Habe heute wieder einmal eure Berichte gelesen; das habe ich gebraucht nach all dem Frust bei uns. Das öffentliche Leben steht still und nachdem die Grenzen dicht sind gibts nicht einmal die theoretische Möglichkeit auszureißen.
    Aber der Sprit kostet weniger als einen Euro….um auch was positives zu sagen
    Genießt die Zeit im Süden, freut mich sehr dass es euch gut geht!
    Im Moment versäumt ihr bei uns nichts.
    Jetzt hoffe ich dass wenigstens der Bierzapfhahn im Dorfgschäft noch nicht gesperrt ist!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial
Instagram